Institutionen

  AIS - Akademio Internacia de la Sciencoj - San Marino
AIS - Internationale Akademie der Wissenschaften - San Marino

Die Gründung der AIS erfolgte auf Anregung des wissenschaftlichen Beirats des Europaklubs wurde am 19. Mai 1983 von der sanmarinesischen Regierung beschlossen. Den Kern der Akademie bildet der unmittelbar vom Akademiesenat geleitete wissenschaftliche Sektor mit sechs Sektionen, entsprechend den sechs Wissenschaftshauptgruppen. Offizielle Sprachen sind Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und die Internacia Lingvo (ILo) de Doktoro Esperanto, die vor allem einzige Arbeitssprache des Senats und hauptsächliche Sprache von Kursen und Prüfungen ist. Finanziert wird die Akademie durch den Fördersektor, der auch Nichtwissenschaftler sowie Gesellschaften und andere Institutionen aufnimmt. Im Aufbau befindet sich ein Sektor Kunst und ein praktisch-technischer Sektor. Das Präsidialsekretariat befindet sich seit 1985 in Paderborn.

AIS im Internetz: http://www.ais-sanmarino.org/

     
  TAKIS - Tutmonda Asocio por Kibernetiko, Informadiko kaj Sistemiko

Offizielle Sprachen: Deutsch, Englisch und ILo; Arbeitssprache ist zusätzlich die Sprache des jeweiligen
Kongressorts, also 2001 - 2002 slowakisch / tschechisch.

Offizielle TAKIS-Konferenzen: I. BUDAPEST (1985), II. SAN MARINO (1985), III. TARRAGONA (1987), IV. SAN MARINO (1988); V. POPRAD (1990), VI. IASI (1993), VII. NITRA (2. - 6. September 2002).

Gegründet 1983 (auf Beschluss beim 10. Kingress der AIC in Namur) in San Marino unter dem Gründungspräsidenten Aureliano Casali. Derzeitige Präsidentin: AProf. DOC. PaedDr. Dr.sc.cyb.habil. Eva Poláková, PhD. Derzeitige Vizepräsdienten: OProf. Dr.sc.cyb.habil. Helmar Frank und ADoc. Dr.Dan Maxwell - dieser dokumentierte die Arbeit der Gesellschaft bis 1994 in:

Maxwell/Preotu/Patu: Lingvo kaj kibernetiko. Praha 1994. ISBN 80-85853-03-5

Offizielles Statut von TAKIS

     
  AIC - Association Internationale de Cybernétique.

Von Georges R. Boulanger 1957 in Namur gegründete und bis zu seinem Tod (1982) ununterbrochen geleitete erste internationale Kybernetik-Gesellschaft. Veranstaltet seither im 3-Jahres-Rhythmus in Namur die Internationalen Kybernetikkongresse - letztmalig 1998 den 15e Congrès Internationale de Cybernétique. 

Zu den Tagungssprachen Französisch und Englisch kam auf Initiative des Europaklubs, dessen Vizepräsident Georges R. Boulanger war, ab dem 9. Kongress 1980 auch ILo hinzu; was wesentlich zur Entstehung der AUS beitrug. Vgl. dazu die Dokumentation im internationalsprachigen Band der Akten des IXe Congrès Internationale de Cybernétique: H. Frank / Yashovardhan / B. Frank-Böhriger: Lingvo-Kibernetiko / Sprachkybernetik. ISBN 3-37808-577-X. (Auch als Beiband zu Band 23/1982 der Grundlagenstudien aus Kybernetik und Geisteswissenschaft (GrKG) / Humankybernetik,

Die Gesellschaft löste sich 2000 auf. Ihre von G. R. Boulanger bis 1982 entwickelte Tradition wird von Ihrer Schwestergesellschaft TAKIS seither allein fortgeführt, die ihre VII. Konferenz zugleich als XVI. Internationalen Kybernetik-Kongress versteht.

Letzter Präsident der AIC ist Prof. Ing. Jean Ramaekers

     
  GPI - Gesellschaft für Pädagogik und Information (vormals: Gesellschaft für Programmierte Instruktion)

Ältester deutschsprachiger Fachverband für Bildungstechnologie, gegründet 1964 in Nürtingen als Träger der "Nürtinger Symposien". Die Vorsitzenden (von denen die Mehrheit auf dem Gebiet der Bildungskybernetik ausgewiesen ist) waren nacheinander Prof. Dr. Helmar Frank, Prof. Dr. Klaus Weltner, Prof. Dr. Milos Lánský, Prof. Dr. Uwe Lehnert, Professor Hans-Eberhard Piepho, Prof. Dr. Dr. Gerhard W. Ortner, Prof. Dr. Ludwig Issing und seit 1998 erneut Prof. Dr. Ortner

Durch Initiativen der GPI kam es zu den fast gleichzeitigen Gründungen der (zunächst: Bildungswissenschaftlichen) Universität Klagenfurt, des Bildungstechnologischen Zentrums Wiesbaden und des Forschungs- und Entwicklungszentrums für objektivierte Lehr- und Lernverfahren (FEoLL) Paderborn, das zur Gründung der heutigen Paderboner Universität führte und in ihr aufging.
Die Geschichte der GPI ist kurz dargestellt in:
H.Frank: Die GPI, Norbert Wiener und Herbert Schmidt. In: Kybernetische Ursprünge der europäischen Bildungstechnologie, herausgegeben von S.Piotrowski, 1996. ISBN 3-929853-04-3.

     
  IfK/GKK - Institut für Kybernetik / Gesellschaft für Kommunikationskybernetik

Selbständige Sektion der GPI, hervorgegangen aus dem 1964 an der damaligen Pädagogischen Hochschule Berlin gegründeten ersten deutschen Hochschulinstitut für Kybernetik, Träger der Zeitschrift "Grundlagenstudien aus Kybernetik und Geisteswissenschaft (GrKG) / Humankybernetik. Gründungsdirektor: Prof. Dr. Uwe Lehnert. Heutiger Vorsitzender: Prof. Dr. Heinz Lohse.
Eine kurze Geschichte dieser Einrichtung schrieb:
Siegfried Piotrowski: Die Mitträger der Kybernetik. In: Kybernetische Ursprünge der europäischen Bildungstechnologie, 1996. ISBN:3-929853-04-3.

IfK/GKK im Internet: http://www.uni-paderborn.de/extern/fb/2/FB2.ifk.html

     
  IGIP - Internationale Gesellschaft für Ingenieurpädagogik

Unter dem Gründungsvorsitz von Prof. Dr. Adolf Melezinek – der in seither ununterbrochener Folge wiedergewählt wurde - an der Bildungswissenschaftlichen Universität Klagenfurt zunächst als Schwesterorganisation der GPI gegründeter Fachverband.

IGIP im Internet: http://www.igip.org

     
  Universität Paderborn

Universität Paderborn im Internet: http://www.uni-paderborn.de/